Freeride World Tour 2011:Das Judging-System als Schlüssel zum Erfolg!

Die besten Rider. Die besten Hänge. Die ultimative Freeride-Tour.

Verbier,Schweiz – 7. Dezember 2010 – Rechtzeitig zum Saisonstart präsentiert die Freeride World Tour (FWT) 2011 das bisher fairste,stimmigste und am wenigsten restriktive Judging-System für den Freeride-Sport. Dieses dynamische,ständig an neue Entwicklungen anpassbare System ist das wichtigste Element,um die weltbesten Freeride-Skifahrer und Snowboarder zu beurteilen,die bei jedem FWT-Contest die Grenzen des Freeridens erweitern.

Um dem steigenden Niveau des Freeridens gerecht zu werden,muss sich auch das Judging-System ständig weiterentwickeln. Bei der FWT bewerten mehrere Judges die Wettkämpfer einzeln. Aus diesen Einzelwertungen wird eine Durchschnittspunktezahl gebildet,die eine möglichst faire Beurteilung garantiert. Diese Judging-Methode gibt Fahrern aller Styles und Disziplinen die Möglichkeit zu gewinnen – ein sehr wichtiger Aspekt für die Fahrer,die mit den unterschiedlichsten Backgrounds zur FWT kommen:Als Freestyler,Rennläufer,Boarder- bzw. Skicrosser oder reine Freerider.

Training der Judges

Basis des umfassenden Trainings für alle FWT-Judges ist ein komplexes Judging-Manual,das die Organisatoren,Judges und Athleten der FWT gemeinsam erarbeitet haben. Ziel war es dabei,die Gesamtqualität und Stimmigkeit der Judging-Systeme von FWT und Freeride World Qualifiers (FWQ) zu optimieren. Um von der FWT als Judge zertifiziert zu werden,müssen potenzielle Kandidaten das Trainingsprogramm absolvieren,eine Serie von Tests bestehen,Wettkampf-Runs vergangener Jahre beurteilen sowie das Judging in Echtzeit bei Wettbewerben üben.

Das Judging

Das Judging bei der FWT basiert auf dem Gesamteindruck eines Laufs. Dieser umfasst die Beurteilung der Linienwahl,der Flüssigkeit und Kontrolliertheit des Runs sowie von Sprüngen und Stürzen. Die Aufteilung in diese Kriterien ist der entscheidende Schritt,um den Gesamteindruck eines Runs gewinnen zu können. Die Fahrer werden nach einer von 0 bis 100 reichenden Skala bewertet und die Judges darauf eingestellt,beim Beurteilen der Runs die gesamte Skala auszunutzen.

Vor dem Wettkampf nehmen die Judges den Wettkampfhang selbst in Augenschein und analysieren mögliche Linien sowie die Schneebedingungen. Dadurch können sie schon vorher beurteilen,wie eine schwierige bzw. eine eher sichere Linie auf diesem Hang aussehen könnte.

- MITCH TÖLDERER (AUT,Snowboarder):„Für mich wurde bei einem Contest gut gejudget,wenn es im Nachhinein möglichst wenig Diskussionen gibt und die Judges ihre Entscheidungen souverän begründen können. Ein gutes Gefühl nach einem Bewerb ist es,wenn die eigene Einschätzung mit dem Judging übereinstimmt. Persönlich versuche ich mir über das Judging keine Gedanken mehr zu machen – manchmal hätte man sich selbst weiter vorne im Klassement gesehen;es passiert aber auch,dass man am Podium landet,obwohl man mit seiner eigenen Vorstellung nicht zufrieden war. Bei einem Bewerb muss man bei der Planung des Runs und vor allem bei der Linienwahl Rücksicht auf die Judges nehmen:Es bringt nichts,eine gute Aktion an einer Stelle zu machen,wo sie keiner sieht.“

Die Judges

Bei jedem FWT-Contest gibt es jeweils ein Judging-Team für Skifahrer und Snowboarder. Beide Teams bestehen aus je drei Judges und einem Headjudge.

In der Saison 2011 ist es der FWT gelungen,die gleiche Gruppe Judges für die gesamte Tour zu verpflichten. Snowboard-Headjudge Berti Denervaud dazu:„Wir glauben,dass wir dadurch die gesamte Saison über Beständigkeit im Judging gewährleisten können.“ Alle Judges waren früher selbst Freeride-Profis,arbeiten nur in ihrer jeweiligen Sportart und haben bereits vorher FWT-Events gejudget.

Snowboard

Headjudge:Berti Denervaud (SUI) Lolo Besse (FRA),Xavier Jordan (SUI),Jarkko Henttonen (FIN) Big Mountain Fieberbrunn 2011 by Nissan:Gunnar Ploner (AUT)

Ski

Headjudge:Martin Winkler (AUT) Dion Newport (NZE),Cato Laegreid (NOR) Bei einigen Tourstopps:Andrea Binning (AUT),Oscar Sosa (ARG),Jean-Yves Michellod (SUI)

Freeride World Qualifiers (FWQ)

Zum Judging der FWQ erklärte Headjudge Berti Denervaud:„Wir werden beim ersten Qualifier der Saison,dem La ClusazRadikalMountain in Frankreich,Headjudges und FWT-Betreuer authorisieren. Dazu wird eine höhere Anzahl zertifizierter Headjudges und Betreuer bei den FWQ-Events dabei sein. Die ehemaligen Snowboardprofis Jarkko Henttonnen (FIN) und Cyril Neri (SUI) werden bei den FWQ-Events als FWT-Betreuer fungieren und so sicherstellen,dass das Judging mit der Judging-Methode der FWT auf einer Linie ist.“

Die sechs Etappen der Freeride World Tour 2011:


1. Nissan Freeride de Chamonix-Mont-Blanc 2011 by Swatch (FRA)

Datum:22. Januar 2011 – Damen/Herren –Ski / Snowboard

2. Nissa Freeride Engadin St. Moritz 2011 by Swatch (SUI)

Datum:30. Januar 2011 –Herren –Ski / Snowboard

3. North Face Masters of Crystal Mountain 2011 by Swatch (USA)

Datum:7. Februar 2011 – Damen/Herren –Snowboard

North American Championships Kirkwood 2011 by Swatch (USA)

Datum:25. Februar 2011 –Damen/Herren – Ski

4. Nissan Russian Adventure Sotschi 2011 (RUS)

Datum:5. März 2011 –Herren –Ski / Snowboard

5. Big Mountain Fieberbrunn 2011 by Nissan (AUT)

Datum:12. März 2011 –Herren –Ski / Snowboard

6. Nissan Xtreme Verbier 2011 by Swatch (SUI)

Datum:19. März 2011 (Finale) –Damen/Herren –Ski / Snowboard

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